Geschichtswerkstatt Jakob Kindinger e. V.

Wer die Vergangenheit kennt, ist für die Zukunft gewappnet.

 

 

Übersicht: Veranstaltungen zum Gedenken an die Synagogen-Zerstörung in Bensheim    

1977 gab es die erste Gedenkveranstaltung am 10. November. Sie wurde haupt-verantwortlich vom DGB-Sekretär Gerd Helbling organisiert. Wir nannten uns "Arbeitskreis Gewerkschafter gegen Faschismus ".  1996 wandelten wir diesen Arbeitskreis in eine Geschichtswerkstatt um, wählten den Widerstandskämpfer Jakob Kindinger als Namensgeber und  ließen uns als Verein eintragen.                                                        Jedes Jahr - ohne Unterbrechung -  findet diese  Veranstaltung seit 1977 nun statt. Auch dank der Unterstützung durch die Stadt Bensheim und der jeweiligen Bürgermeister, von Georg Stolle und Thorsten Herrmann bis Rolf Richter, kann diese Veranstaltung so regelmäßig stattfinden.  

2016: Gastreferent: Prof. Dr. Wolfgang Benz fordert dazu auf, gegen Vorurteile einzutreten:    Aus der Geschichte nicht genug gelernt   (Echo online v. 12.11.16)

2015: Gastreferentin: Cornelia Rühlig von der Margit-Horvath-Stiftung erinnerte daran, dass ebenso wie Juden auch die Sinti und Roma während des Naziregimes ausgegrenzt und diskriminiert wurden: Warnung vor geistigen Brandstiftern.

2014: Gastreferent: Andreas Lipsch, Pro Asyl       Kritik an der Wegseh-Mentaltät 

2013: Gastreferent:  Dr.Reiner Becker, hessischer Landeskoordinator des Netzwerks  gegen Rechtsextremismus.und Fremdenfeindlichkeit sieht rechte Tendenzen im Alltag.

2012: Gastreferentin: Dr. Elke Gryglewski, Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin

                                "Und sie erinnern sich doch" 

2011: Gastreferentin: Monica Kingreen, Fritz-Bauer-Institut, Frankfurt

                               Abstrakte Form des Erinnerns überwinden 

2010: Zeitzeuge: Curt Warner, USA:  Nazi-Rassenhass selbst erlitten.

2009: Gastreferent: Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar:  Judenfeindliches Gift wirkt weiter.

                                                   KZ Breitenau: ...mit den wenigen Zeitzeugen sprechen

Übersicht: Veranstaltungen zum Gedenken an die Kirchbergmorde 1945

20. März 2016: Aaron Weiß und Sunny Franz - ein Konzertabend.

24. März 2015:  Film: Im Labyrinth des Schweigens

27. März 2014: Dr. Martin Liepach vom Pädagogischen Zentrum des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt berichtete über die Darstellung von Juden und jüdischer Geschichte in unseren Schulbüchern.

22. März 2012: Blandine Bonjour und Bernd Köhler sangen Lieder aus dem europäischen                           Widerstand                

31. März 2011:  Ursula Kurze stellte die tiefgründige Lyrik einer fast vergessenen Autorin vor:  über die Dichterin Mascha Kaleko

März 2010:  Ursula Kurze : Neben der jungen Selma Meerbaum-Eisinger standen die berühmten jüdischen Autorinnen Else Lasker-Schüler und Rose Ausländer auf dem Programm.

März 2009: Heribert Pauly berichtete über das Leben der jüdischen Bevölkerung: "Soziale und wirtschaftliche Stellung der Juden in Deutschland vom 17. bis 20. Jahrhundert "

12. Juni 2008: Hans-Willi Ohl, Darmstadt: „Anna Seghers’ Vorfahren kamen aus Auerbach“    Der Großvater von Anna Seghers, David Reiling, stammte aus Auerbach, sein Stiefbruder Anschel Reiling gründete am Bensheimer Marktplatz ein „Manufactur-Waren- und Confections-Geschäft“, das während des Nazi-Regimes von Blüm & Krämer übernommen wurde. Gemeinsame Veranstaltung mit dem Synagogenverein Auerbach und dem Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge.

10. April 2008: Monika Melchert:  Mit Kafka und Anna Seghers im Cafe.

Monika Melchert Kafka Anna Seghers
Monika Melchert und Schüler der Geschwister-Scholll-Schule, BA vom 14.4. 2008

 

März 2007:  Aus terminlichen Gründen musste die Fahrt nach Buchenwald auf den 29.06. - 1.07. 2007 verlegt werden.

März 2006:  Ins evangelische Gemeindezentrum in Auerbach hatten wir das Theater Schnawwl  ( Mannheim ) eingeladen. Es wurde "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" von Eric-Emmanuel Schmitt in der Regie von Antonia Brix gespielt. Es war eine großartige Veranstaltung.   Theaterpädagogisches Material      

März 2005: Zum 60. Jahrestag organisierten wir einen Gedenkgang auf den Spuren der Täter und der Opfer. Die Frankfurter Rundschau schrieb am 24. März 2005:                       Nur drei Tage fehlten zur Freiheit